Diesen Reisebericht gibt es zum offline lesen oder ausdrucken als Download (pdf-Datei für Adobe Acrobar Reader, 423 kB).

Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung, die der Reisende nicht ahnt.
(Martin Buber)


Mãe Luiza/ Natal: 13.10.2003 – 01.12.2003

Anreise
Nachdem ich diesmal ohne Probleme am Flughafen angekommen bin und der neue Terminal mir so gleich gar nicht gefallen hat, wusste ich, dass diese Reise etwas Besonderes wird. Im neuen Terminal 2 kann man umsonst Zeitung lesen, Kaffee und Tee trinken und sich in den schicksten Geschäften die Zeit vertreiben. Ich fand’s nur irgendwie so unnatürlich, viel zu sauber.
Jedenfalls traf ich im Flieger den Daniel Küblbeck... hey er ist auch nur ein Mensch, der sich in seinen Sitz neben Bodyguard verdrückte und keinen Mucks von sich gab, Saft trank und nicht weiter auffiel...bis eine Stewardess nach der anderen ein Autogramm wollte. Da hab ich mir doch gedacht, dass er arm dran ist und ich ihn lieber in Ruhe lasse. Irgendwie muss das treffen mich doch beeinflusst haben, denn ich hab vor lauter Aufregung mein Tagebuch (vom letzten halben Jahr) in der Sitztasche vergessen, nachdem ich notiert habe, wie besonders der Flug war. O. K. das war sehr deprimierend, aber dem Finder gefällt es vielleicht. In Frankfurt dann konnte ich meinen Augen kaum trauen, ein paar Gesichter kamen mir bekannt vor... bis ich mich mit Campino von den Toten Hosen neben mir in der Reihe beim Boarding konfrontiert sah. Ich konnte mich nicht zurückhalten und erzählte ihm von meinem Treffen mit Daniel. Er fragte mich dann, ob ich mich mit ihnen jetzt besser fühlte und ich betonte natürlich, dass es eine qualitative Steigerung ist. Wir haben uns also ein bisschen unterhalten, sie waren auf dem Weg nach Buenos Aires zu einem Konzert, aber auch 2 Wochen Erholung. Einer erzählte mir auch, dass er das erste Mal über den Äquator fliegt und so weiter. Ich hab bisschen von meiner Diplomarbeit erzählt (die ich immer als Grund für diese Reise vorschiebe…: Thema: „Partnerschaft, die Partner schafft“)...Sie sind auch 2.Klasse geflogen, weil sie zu spät gebucht hatten. Und die Armen oder Glücklichen wurden nicht von der Crew belästigt, bloß einige Fans waren mit im Flieger.
Ich stieg in São Paulo aus, aber nicht ohne Autogramm von Campino. In São Paulo verbrachte ich geschlagene 5 Stunden im Flughafen (der Flug nach Natal ging 2 Stunden später), konnte die ersten Karten schreiben und alle Geschäfte und Promotion-Stände kennen lernen. Dann endlich auf in die Wärme, in Natal schlug mir wieder diese schwerbeschreibbare Tropenluft entgegen, außerdem ein paar schwitzende Umarmungen. Rosi (meine “Gastgeberin”, mit der ich ihr Zimmer teile), Irmã Francisca, Simone, Wanda, Silvania und Eduardo haben mich mit dem VW Bus geholt. Sabino kam erst eine Woche später mit den beiden Eggenthalerinnen (Babsi und Renate) hier an.

Mãe Luiza
Mãe Luiza ist immer noch Mãe Luiza, dieselben Gesichter, derselbe Geruch, die Hitze...
Ich fühlte mich gleich wieder da, es ist als wäre ich nur einige Wochen weg gewesen. Das war anscheinend nicht nur mein Eindruck, denn ich wurde wirklich von einigen gefragt, ob ich verreist gewesen wäre.
Eines der letzten Wochenenden war mal wieder Zeit für das Bairro Cidadão, eine Kampagne der Prefeitura (Stadtverwaltung) für das Viertel. Das heißt, dass ein Wochenende lang alles funktioniert, was eigentlich das ganze Jahr da sein sollte, es gibt genügend Ärzte, man kann Pässe ausstellen lassen, es gibt Informationen der Stadtwerke, Diskussionen über regionale Probleme, etc...
Dazu war die Hauptstrasse gesperrt und auch eine Bühne wurde montiert, ab Freitagnachmittag gab’s schon live Forro und Samba. Eigentlich war ja da Schule und ich war grade im Casa Crescer, weil es Vorführungen des Poesieprojektes geben sollte. Wir haben also schon angefangen zu proben, Masken zu basteln, auch ich hatte ein deutsches Kindergedicht vorbereitet...Punkt 3 Uhr gingen die Lautsprecher an und man verstand sein eigenes Wort nicht mehr, die Vorführung musste auf einen anderen Tag verschoben werden.
So viel ist der Stadt ihre Bildung wert...
An besagtem Wochenende sprach auch der Bürgermeister, ja mehr noch, er versprach, dass man im Laufe der kommenden Woche in der Kirche eine Registrierung/ Einschreibung für das Programm “Vale Gas” machen kann, ein Programm der Regierung, bei dem bedürftige Familien Gas erhalten. Er hatte Sabino gefragt, ob er die Kirche als Raum benutzen kann. Also standen am Montag seit Morgengrauen die Leute vor der Tür, eine enorme Schlange, es wurde heißer und heißer, doch niemand kam. Also ergriff Edilsa den Telefonhörer und rief bei der Prefeitura an, niemand fühlte sich verantwortlich, am nächsten Tag werde man 3 Leute schicken. Seitdem stehen die Leute dauernd Schlange, am Abend schon für den nächsten Tag...

Centro
Endlich hab ich dann auch mal Zeit gefunden mit Sabino zu sprechen, also kann ich alle Neuigkeiten erzählen. Der Kindergarten wird zur Zeit verschönert und ab nächstem Schuljahr wird jeweils morgens und nachmittags eine Gruppe von 3-4 jährigen mehr betreut, d.h, vormittags 3 Gruppen und nachmittags auch. In den Räumen dort wird auch Ballettunterricht gegeben, beim Empfang von Sabino haben sie ein paar Stücke getanzt und es war wirklich sehr schön, die Eltern waren stolz wie Könige.Außerdem ist für die Zukunft geplant so etwas wie ein Studienzentrum für Kinderpädagogik in Relation mit dem Kindergarten einzurichten, also ein Bibliothek, Vorträge und Weiterbildungen für LehrerInen aus Mãe Luiza und ganz Natal.
Auch das Casa Crescer wächst und wächst, Sabino konnte ein Nachbargrundstück erwerben und wird dort eine Turnhalle errichten, denn nun wurde das Sportangebot reichlich ausgeweitet, es gibt Capoeira, Basketball, Brennball, Fußball und dann auch Volleyball.
In den vergangenen Wochen fanden auch die zweiten olympischen Spiele der Schüler dort statt, wo sie in Schach, Dame, Domino, Brennball, Fußball, Basketball, Capoeira, Gummihüpfen, usw. Gegeneinander antraten. Das Motto war natürlich dabei sein ist alles. Diese Spiele waren jedenfalls sehr erfolgreich und es gab für alle Teilnehmer T-Shirts, die sie voller Stolz tragen. Die Rückmeldungen von Lehrern und Schülern waren beeindruckend positiv.
Und weil wir schon mal beim Erweitern sind, ebenfalls im Genehmigungsverfahren befindet sich der Anbau für den Espaço solidário, es wurde auch noch Grund erworben und es sollen noch weitere Zimmer und ein Schwimmbecken entstehen.

Auch der Aufenthaltsbereich wird vergrößert, denn für viele Aktivitäten hat er sich schon als zu klein erwiesen, die Nachfrage ist immer noch sehr groß.
Im Espaço haben wir ein bisschen deutsche Esskultur eingeführt…Salat mit Brot, der Nudelsalat wurde zum RENNER bei allen deutsch-brasilianischen Festessen.

<--- deutscher Nudelsalat
 

Auch das Lernen geht immer weiter, der vestibular (Abitur) steht wieder vor der Tür und Mãe Luiza bereitet sich vor. Im Centro gibt es so einen Vorbereitungskurs, das heißt, dass Studenten von der Uni freiwillig abends unterrichten, in allen Fächern ,die abgefragt werden. Der vestibular ist staatlich geregelt, alle Uni stellen dieselben Fragen in denselben Fächern, das heißt man kann sich recht spezifisch vorbereiten. Den Vestibular kann man auch immer nur für ein bestimmtes Studienfach machen, für das man eine bestimmte Mischung von Fragen in Fächern gestellt bekommt. Versucht man z.B. die Prüfung für Jura und hat eigentlich eine gute Note, bloß dass viele andere besser waren und es keinen Platz mehr gibt, so muss man es nächstes Jahr wieder probieren.
Das enorme an diesen Kursen ist, dass man praktisch nur mit den Vorbereitungskursen den vestibular schaffen kann, wozu braucht man also die Schule, wenn sie nicht darauf vorbereitet? Es sind so viele Leute, die schon seit Jahren nicht mehr auf der Schule waren und seit Jahren versuchen einen Studienplatz zu bekommen...


Natürlich haben wir auch die Armbänder der Kinder von der Grundschule an der Birkenstrasse überreicht. Es sind Bänder mit einem 1cent Stück dran. Wir haben erklärt, dass der Cent ein Symbol für Glück ist. Einige Kinder zeigten sich sehr interessiert, andere weniger, doch alle tragen das Bändchen mit großem Stolz.

Ich hab auch eins bekommen und so wurde es auch zu einer Art Erkennungszeichen und auch Eltern haben mich schon nach der Geschichte gefragt, weil die Kinder mit Bändchen nach Hause kamen.

Nach der Übergabe der Bänder im Casa Crescer --->

Freizeit
Erwähnenswerte Freizeitbeschäftigung außer Strand war unter anderem “Domingo melhor”, eine Show mit Kunsthandwerksausstellung und regionaler Musik. Das interessante war, dass der Eintritt aus einem Kilo Nahrungsmittel bestand, die dem Programm Fome Zero (Null Hunger) zu gute kamen. Ich bin mit paar Freunden hingegangen und weiß jetzt, dass das billigste Kilo Lebensmittel im Moment der Zucker ist.
An einem anderen Tag sind wir Deutschen in den Zirkus Kroner gegangen, er hatte nämlich deutsche Fahnen auf seinem Zeltdach. Bei Nachfragen ergab sich, dass der Zirkus deutsche und italienische Vorfahren hat. Die Vorführung war recht interessant, halt arme Tiere, Clowns, Akrobatik…die letzte Nummer machte mir schon Angst, in einem Metallkugelkäfig sind 3 Motorradfahrer immer rundherum gefahren und man hatte immer Angst, dass sie sich bald gegenseitig berühren und verletzen...aber es ist nichts passiert und bevor die Motoren aus waren, sind schon alle Leute rausgeströmt, kein Applaus, nichts, als hätten alle gewusst, dass es aus sein wird.
Letzte Woche war ich mit Elisabeth und Alexandra (2 der deutschen Kolonie) im Blutspendezentrum. Alex ist Kinderkrankenschwester und arbeitet an 3 tagen in der Woche auf der Kinderkrebsstation einer Klinik hier, so hat sie auch die Möglichkeit bekommen, die Blutbank zu besuchen. Gerade gibt es eine Kampagne für den Carnatal, der im Dezember stattfindet. Es handelt sich dabei um DAS Großereignis in Natal, es ist der Karneval außerhalb der Saison. Es werden an die 600.000 Leute aus dem Umland erwartet, also auch viele Unfälle, Verletzte... deshalb gibt es eine Extra-Blutspendeaktion. Wir konnten alle Schritte anschauen, wie das Plasma getrennt wird, die Kühlschränke etc... jetzt weiß ich fast alles. Wir haben dann gefragt, ob wir auch spenden dürften, doch leider gibt es in Brasilien die Regel, dass jemand, der zur Zeit des BSE (vaca louca – verrückte Kuh) 15 Monate in einem der betroffenen Länder war 5 Jahre lang nicht Blut spenden kann. Schade, es hätte ein schönes T-Shirt gegeben.


Am letzten Samstag war der 50. Geburtstag von Petrobras, der 2.grössten Erdölkompanie Brasiliens. Um dies zu feiern gab es auf dem Campus der Uni ein Konzert der Extraklasse und das ganz umsonst. In einem Amphitheater spielten das Staatsorchester, der Chor der genannten Gesellschaft und ein berühmter Sänger namens Geraldo Azevedo. Es war supertoll, zuerst haben wir alle (ca.8000 Leute) die Nationalhymne gesungen, dann kam Carmina Burana, Messias von Händel, etc... es war ein toller Abend.
Sollte mal jemand von Euch nach Brasilien wollen, so wär das eine super Idee, jedoch solltest DU dann eines schon mal üben: WARTEN!
Wie hatten ein paar entspannende Wartetage. Das längste waren wohl 4 Stunden, wir hatten um 8 in der Früh mit einem Freund ausgemacht, dass wir uns an der Bushaltestelle treffen, um in den Parque das Dunas zu fahren und dort mit einem seiner Freunde eine Wanderung zu machen. Um 8 war er nicht da… um halb neun sind wir zu seinem Haus, seine Frau setzte uns in Kenntnis, dass er schon weg sei?? Weg? Ja gut… also sind wir allein zum Parque gefahren und vor dem Eingang grinst er uns entgegen… er habe die Nacht durchgemacht und sei gleich hierher… na gut… fehlte nur noch sein Freund, per Handy ließ er uns wissen, dass er so um 10 Uhr kommt… wir haben es uns auf ein paar Parkbänken bequem gemacht…
Um viertel vor 12 musste ich leider zurückfahren, weil das nächste Highlight schon wartete, es war Tag der Flagge und ich hatte ein Date mit dem Pfadfindern einer Pfingstkirche. So kam ich nicht in den Genuss der Exkursion, die dann doch noch um 12 Uhr aufbrach.

Aber der Tag der Flagge war es wert, in der Kirche wurden die Flaggen von Brasilien, Rio Grande do Norte und Natal gehisst, jeweils unter Marschmusik von Band… die Jungs und Mädls waren gut getrimmt, links um rechts um… 2,3,4 setzen… und haben einen Eid auf Gott geschworen… dass nie etwas böses aus ihrem Mund komme… 
na ja, ich weiß nicht, ob für diese Aktion die Kirche der richtige Ort war, jedenfalls gab´s danach noch einen Marsch durch das Viertel, 2,3,4. Aber sie haben es geschafft mich zu beeindrucken.

Nochmal wurde dann am Morgen des 21.1.1 gewartet, der Patronstag von Natal… wir hatten ausgemacht, dass wir um 5 Uhr Früh zur Messe am Fluss gehen… also wollten wir uns um 4 vor der Kirche mit einer Kollegin treffen…Klar waren die Deutschen pünktlich… es wurde 4.20Uhr - also gingen wir zu ihr nach Hause… und wurden nach unsrem Klatschen schlaftrunken im Nachthemd an der Tür begrüßt… O.K. wir gingen allein, ich wusste den Weg. Die Messe war ganz nett, tausende von Leuten, wir haben eh nix gesehn, aber die Atmosphäre war nett, und überall geschäftstüchtiges Treiben… einer verkaufte Rosenkränze und Marienbildchen, ein anderer Kuchen, Kaffee, …alles unter der Messe.

Dafür gibt´s wieder andere Tage, wo man nicht viel plant und erwartet und plötzlich wird´s unvergesslich. So ein Tag war zum Beispiel einer, als wir eine Wanderung nach Ponta Negra ausmachten, um dort dann um die Düne zu laufen… keine große Sache eigentlich. Doch erstens kamen wir pünktlich los und zweitens hatten wir ab Ponta Negra polizeiliche Begleitung (Freunde von Freunden) und so konnten wir in ein Gebiet, in dem der Zutritt eigentlich verboten ist… wir bestiegen den „Morro“, die Düne von Ponta Negra, die für Touristen sonst gesperrt ist. Von dort hatten wir einen exzellenten Blick auf die Küste, den Strand und die kleinen Touristen zu unseren Füßen, das war einmalig.

Langsam gehen hier auch die Vorbereitungen auf Weihnachten voran, sprich Straßenbeleuchtung, Weihnachtsmänner ÜBERALL, auf Schlitten, die heiligen drei Könige und blinkende Plastikchristbäume.

Kinder in Brisa do mar. Sopapo --->

Ich bin froh, dass ich Weihnachten bei tieferen Temperaturen verbringen werde, denn weihnachtliche Stimmung kommt hier nun wirklich nicht auf, da kann man noch so anpassungsfähig sein.

Überhaupt sind manche Momente hier so unheimlich unrealistisch, weil sie so unbekannt sind. Als Beispiel: Wir waren im shopping center, um e-mails zu schreiben, weil die Leitung hier Probleme hatte...dort war wirklich eine Weihnachtslandschaft aufgebaut, mit Watte, Film, ein 15 Meter hoher, blinkender, singender Weihnachtsbaum... man kann sich für 5 Reais mit dem Weihnachtsmann fotografieren lassen, oder aber mit der kleinen Eisenbahn durch den Schnee fahren und dabei die blühenden Margeriten bewundern... Zu guter letzt hat’s von oben dann noch Schnee gesprüht... na gut, das ertrag ich mit einem lachenden Kopfschütteln. Anders die folgende Situation. Ich war mit Loyse beim Einkaufen (in so einem Megamarkt) und als wir an der Kasse standen kam eine Frau mit einem Sack Brot (Semmeln) und hat Loyse gebeten, das für sie zu zahlen. Also hat Loyse es in ihren Einkaufswagen und die Frau hat am Ausgang gewartet und das Brot in Empfang genommen. Ich war total perplex, denn man konnte sehen, fühlen... dass diese Frau wirklich Hunger hat und das Brot braucht, auch für die Familie...auf der anderen Seite sieht man um sich rum nur gelangweilte Mittelklassler, die für Hunderte Reais Lebensmittel (oder so) in ihre Autos packen lassen... Irgendwas stimmt in unserer Welt nicht und es wird langsam Zeit...

Ich flieg wieder heim in mein sicheres zuhause,
ich danke den Menschen aus Mãe Luiza für so viele schöne Erlebnisse und Freundschaften!

Noch ein kleiner Text über Freunde von Milton Nascimento
(übersetzt aus dem Brasilianischen) für alle Freunde dort!

Amigo é coisa pra se guardar
No lado esquerdo do peito
Mesmo que o tempo e a distância
Digam não
Mesmo esquecendo a canção
O que importa é ouvir
A voz que vem do coração

Pois seja o que vier
Venha o que vier (venha o que vier)
Qualquer dia, amigo, eu volto a te encontrar
Qualquer dia, amigo, a gente vai se encontrar

Ein Freund ist eine Sache, die man bewahren muss
Auf der linken Seite der Brust
Auch wenn die Zeit und die Entfernung
Nein sagen
Auch wenn man das Lied vergisst
Worauf es ankommt ist die Stimme zu hören,
die von Herzen kommt.

Denn was auch immer kommen mag
Komme, was kommen mag
Eines Tages, Freund, komme ich wieder um dich zu treffen
Eines Tages, Freund, werden wir uns wieder treffen.

Liebe Grüße Eure Moni